Grundhaltung

Das Leben in einer Kindertagesstätte bedeutet für uns, einen Ort für Kinder und deren Familien zu schaffen, an dem sie sich wohl fühlen. Somit möchten wir ihre Selbstbildungsprozesse begleiten und unterstützen. Neben dem Erziehungs- und Bildungsauftrag verstehen wir es außerdem als unsere Aufgabe, das Familiensystem zu ergänzen und zu bereichern. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Freiheit, die Welt in Ruhe und in eigenem Tempo zu entdecken und die Begeisterung am Lernen zu erhalten. Die verantwortungsvolle und liebevolle Betreuung der Kinder ist dafür maßgebend. Für die Kinder soll die Entfaltung ihrer sozialen Kompetenzen, wie z.B. das Finden und Eingehen sozialer Kontakte außerhalb der Familie, durch von uns geschaffene Rahmenbedingungen, gewährleistet werden. Für die Eltern wird eine Unterstützung bereitgestellt, um der Berufstätigkeit sowie anderen Interessen nachkommen zu können.

In einer familiären Atmosphäre soll viel Zeit für das freie Spiel, das Erforschen und Entdecken der Welt, die Entstehung einer sozialen Gemeinschaft gegeben sein, indem zusammen mit den Kindern das Leben in der Gruppe organisiert und mit Freude geführt wird. Wie der Alltag in der Gruppe gestaltet wird, kann an späterer Stelle gelesen werden (siehe Tagesablauf).

Im Alltag stehen authentische Beziehungen, Aufmerksamkeit, Beobachtung, Offenheit, Anerkennung, Empathie, Feinfühligkeit, Respekt, sowie Partizipation an höchster Stelle. Durch diese wichtigen Komponenten kann das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen der Kinder gestärkt werden.

Die Qualität der Beziehung zu den Bezugspersonen in der Kindertagesstätte ist von großer Bedeutung, da der emotionale Umgang und das Fassen von Vertrauen gegenüber anderen Menschen außerhalb der Primärfamilie im Leben eines Kindes  und dessen Integration in die soziale Umwelt eine große Rolle spielen.

Wir bei den Rehkids legen viel Wert auf den gleichwürdigen Dialog (geprägt durch Jesper Juul).

Wir als Begleiter der Kinder sehen uns als authentischen und verlässlichen Kooperationspartner, der vor allem nachvollziehbare und persönliche Grenzen zum Ausdruck bringt. Neben den persönlichen Grenzen gibt es selbstverständlich festgeschriebene Regeln und Rituale, die das Zusammenleben in der Gruppe begleiten und eine Orientierung geben.

Wir gehen von einem ständigen Bildungsbegriff aus, nach dem das Kind in guter Atmosphäre und in geeignetem Umfeld immer und ständig lernt und begreift. Voraussetzung für solch positive Lernerfahrungen ist in erster Linie die Freude und Begeisterung- dies gilt gleichermaßen für die Kinder, wie für uns Erwachsene. Wenn wir selbst von einer Sache begeistert sind, können wir die Neugierde und das Interesse der Kinder wecken. Sind die Kinder von sich selbst heraus motiviert und von einer Sache in den Bann gezogen, machen sie spielerisch wichtige Lebenserfahrungen.

 

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